Forschung
Die Forschungsaktivitäten des
IOL umfassen ein breites Spektrum produktionsökologischer Fragestellungen
wie Optimierung des Nähr-stoff managements bei Getreide, Körnerleguminosen,
Kartoffeln und Feldgemüse. Andere Forschungsinhalte sind orientiert auf
Wurzelöko-logie, Produktqualität, Optimierung der Unkrautkontrolle
sowie die Entwicklung von Umweltbewertungssystemen inklusive Ökobilanzierung
in der Landwirtschaft, sowie Indikatoren zur Beurteilung externer Effekte.
Die wissenschaftliche Expertise des IOL wird durch ein breites Spektrum
von Publikationen und Beiträgen in internationalen und nationalen Publikationsorganen
und Konferenzen dokumentiert. Mitglieder des IOL wirken in verschiedensten
nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und sind gutachterlich tätig.
Forschungsschwerpunkte - Produktqualität
Erzeugung und Sicherung hoher
Produktqualität
- Kartoffeln: Optimierung von Ertragsbildung, Ertrag und Produktqualität
durch Vorfrucht, Menge und Verteilung organischer Dünger
- Kartoffeln: Erarbeitung eines Qualitätsindexes zur Beurteilung der
Knollenqualität
Optimierung der Unkrautkontrolle
- Strategien zur Optimierung der Kontrolle der Begleitflora im Organischen
Landbau
- Strategien zur Kontrolle des Problemunkrauts Rauhhaarige Wicke (Vicia
hirsuta L.)
- Strategien zur Kontrolle des Problemunkrautes Ackerunkrautdistel ( Cirisum
avense L.)
- Strategien zur Kontrolle von Ampferarten (Rumex spp.) in Acker-
und Grünland_____________
Das Institut für Organischen Landbau (IOL) der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist seit Oktober 1987
mit Forschung und Lehre im Bereich des Organischen/Ökologischen Landbaus
befaßt.
Aufgaben und Ziele der am Institut für
Organischen Landbau (IOL) seit Oktober 1987 betriebenen Forschung und Lehre
sind:
- Verstehen und Vermitteln der dem Organischen Landbau
zu Grunde liegenden naturwissenschaftlichen Zusammenhänge
durch Kausalanalyse und Quantifizierung funktionaler Beziehungen;
- Wissenschaftlich basierte Neu- und Weiterentwicklung sowie Anpassung
von Verfahren und Techniken zur Optimierung des Ökologischen
Landbaus, der als Organischer Landbau das "Organisationsprinzip des
landwirtschaftlichen weitgehend in sich geschlossenen Betriebsorganismus“
verfolgt;
- Förderung nachhaltiger (dauerfähiger) Entwicklung
durch produktive und ökonomisch tragfähige Bewirtschaftungssysteme
die dem menschlichen und tierischen Wohlbefinden dienen und Erhalt bzw.
Förderung der Umweltqualität sowie Schutz der natürlichen
Ressourcen und hohe Produktqualität sicherstellen;
- Unterstützung von Institutionen und Einzelpersönlichkeiten
bei der Schöpfung von Wissen zur Entwicklung nachhaltiger, umweltverträglicher
Landbausysteme, speziell Organischer Landbau.
Der Schlüssel für die erfolgreiche
Arbeit des IOL ist die Integration von Grundlagenforschung und angewandter
Forschung mit engem Praxisbezug.
Forschungsschwerpunkte - Pflanzenbau
Optimierung des Nährstoffmanagements
- Anbaustrategien und Handlungsoptionen für Wasserschutzgebiete.
- Minderung von Nitratstickstoffverlusten durch Brassicaceen-Zweitfrüchte
- Untersaaten in Kartoffeln zur Reduzierung von Nitratstickstoffverlusten
- Rotkleegras: Optimierung von Ertragsleistung, Futterqualität, Siliereignung
und N2-Fixierung
- Stickstoffeffizienz von Winter- und Sommergetreide
- Einfluß reduzierter Grundbodenbearbeitungsintensität auf Wurzelwachstum,
Nährstoffaufnahme und Ertragsbildung von Getreide
- Nährstoff-Flußanalyse im landwirtschaftlichen Modellbetrieb
- Mischanbau von Mais mit Körnerleguminosen